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Zwischen Welten
Hanns Eisler und die Umbruchjahre
1918-38-48
 
Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung,
Freitag 1. bis Sonntag 3. Juni 2018
 
Kongresssprachen sind Deutsch und Englisch.
 
 Den 120. Geburtstag Hanns Eislers 2018 nimmt die Tagung zum Anlass, ausgehend von drei weiteren, zeitgeschichtlich bedeutsamen und für den Komponisten auch persönlich einschneidenden "8er-Jahren" künstlerisch-biografische Um- und Aufbrüche zu thematisieren.
 
 1918: Ende der Monarchie, Ende des Krieges, Ende des Kriegsdienstes und künstlerischer Aufbruch Eislers in eine neue Welt im Zeichen der Wiener Schule.
 
 1938: Anschluss Österreichs ans Deutsche Reich, Aufbruch Eislers in die Neue Welt, ins amerikanische Exil.
 
 1948: Rückkehr Eislers aus dem Exil, Aufbruch in den Trümmern der alten Welt.
 
Wir freuen uns auf Beiträge, die sich mit diesen Umbrüchen im Werk sowie im künstlerischen Umfeld Hanns Eislers beschäftigen. Dabei sind sowohl historische als auch musiktheoretische Perspektiven willkommen. 
Vorschläge für Symposions-Beiträge (200 bis 250 Wörter) bitte bis 31. Oktober 2017 an iheg(at)hanns-eisler.de. Eine Benachrichtigung erfolgt bis zum 1. Dezember 2017.
 
Programmkomitee
Prof. Dr. Christian Glanz (mdw)
Prof. Dr. Hartmut Fladt (IHEG)
Dr. Peter Schweinhardt (IHEG)

 

News

Eisler-Mitteilungen Heft 64 erschienen

Das aktuelle Heft der Eisler-Mitteilungen ist erschienen. Es eröffnet verschiedene Perspektiven auf Eislers Lieder und ihre Stellung im Werk, innerhalb verschiedener Schaffensepochen und in aktuellen Interpretationen (von Hartmut Fladt, Tobias Faßhauer, Bettina Weil, Tanja Swoboda). Weitere Beiträge widmen sich einem Zeitzeugengespräch mit dem Thomaner Gebhard Ranft, der in den 1950er Jahren am BE im Galilei mitwirkte, einem Porträt von dem Komponisten Wolfgang Hufschmidt (von Gerhardt Müller) und Eislers Wegen in seine Geburtsstadt Leipzig. Im Gedenken schließt das Heft mit zwei Nachrufen auf Walter Levin (von Klaus Völker) und Thomas Phleps (von Ralf von Appen).

Stadt Leipzig: Erinnerung an Leben und Werk Hanns Eislers

Am 6.11.2017 informierte das Dezernat Kultur der Stadt Leipzig, dass an Hanns Eisler in seiner Geburtsstadt künftig mit finanzieller Beteiligung der Stadt erinnert werden soll. Ein Internationales Hanns Eisler Stipendium soll ausgelobt und der Eisler-Haus Leipzig e.V. wird für die Umsetzung eines Composer-In-Residence-Programms in Eislers Geburtswohnung ab 2018 jährlich mit 40 000 Euro unterstützt werden. Über die Freigabe dieser Geldmittel hat der Leipziger Stadtrat am 13. Dezember 2017 mit großer Mehrheit positiv entschieden.

Jahrespreis 2016 für Schleiermacher und Falk

Steffen Schleiermacher (Klavier) und Holger Falk (Bariton) erhielten für die 1. CD aus ihrer vierteiligen Reihe von Eisler-Liedern den Jahrespreis 2016 der Deutschen Schallplattenkritik. Der Preis wurde insbesondere für die vielschichtige und hervorragende Interpretation der in ihrem Charakter sehr unterschiedlichen Lieder und Balladen verliehen.

Eislers Moment Musical für Klarinette bei Breitkopf & Härt …

Gerade aktuell erschienen beim Verlag Breitkopf & Härtel sind das Moment Musical und zwei weitere Soli aus Eislers Bühnenmusik zu Cliffort Odets Night Music. Der Schweizer Klarinettist Heinrich Mätzener hat Eislers Autograph erstmals für den Notendruck vorbereitet und damit für eine weitere Verbreitung dieser wunderbaren Musik gesorgt.

Bertolt Brecht/Hanns Eisler: Die Tage der Commune

Berliner Erstaufführung der Originalfassung. SiDat! Das Simon Dach Projekttheater führt 55 Jahre nach der BE-Premiere unter der Regie von Peter Wittig erstmals in Berlin wieder Die Tage der Commune auf. Die musikalische Leitung hat Uwe Streibel. Zu erleben ist das Stück am 17./18./19. November und am 18./19. Dezember jeweils um 19.30 Uhr.